Tom (20) aus Brandenburg

Mein Reiseablauf zusammengefasst: angefangen habe ich in Sydney mit einem Surfkurs in Wollengong; nach Melbourne; einen Roadtrip von Melbourne bis nach Perth (Great Ocean Road), wo ich in einem Countryhotel an der Bar in Moora (WA) gearbeitet habe; Freiwilligenarbeit auf Hundefarms; Ausflug nach Margaret River (WA) und Umgebung; Roadtrip die Westküste hoch bis Darwin, von dort nach Cairns und die Ostküste runter bis nach Sydney. Stopps an der Westküste waren u.a. Carnarvon, Shark Bay, Exmouth, Kalbouri National Park, Karijini National Park, Broome. An der Ostküste: Tablelands, Townsville, Noosa, Byron Bay, Bundaberg.
Ich habe in einem Countryhotel in Moora in der Schichtarbeit im Restaurant, in der Bar oder in der Küche gearbeitet. Bei meinem zweiten Job auf einer Hundefarm hatte ich folgende Aufgaben: Pflege der Hunde, Füttern, Auslauf, Bau neuer Gehege. Mein letzter Job war Farm-/Haussitting. Dort habe ich Gartenarbeit gemacht, im Haushalt geholfen und mich um das Füttern und den Auslauf der Hunde gekümmert. Ich hatte gute und schlechte Erfahrungen, habe neue Dinge erlebt, neue Leute getroffen, viel gelernt, aber manchmal auch sehr schlechte/primitive Unterkünfte gehabt.
Es war fantastisch! Ich wäre gerne noch länger geblieben und hätte im Nachhinein auch manches anders gemacht, aber ich bin dankbar, dass alles so passiert ist, wie es ist und ich während meiner Reise so viele unglaubliche Menschen getroffen habe und viele tolle Gespräche führen konnte. Ich kann so einen Auslandsaufenthalt wirklich nur weiter empfehlen. Man lernt so viel neues, auch über sich selbst und hat die Möglichkeit unfassbar tolle, einzigartige Erfahrungen zu sammeln, die man sonst nie hätte machen können.
Vielseitige Kleidung mitnehmen! Bequeme und einfache sowieso, aber auch hübsche also ordentliche um auch mal ausgehen zu können. Arbeit zu finden ist nicht immer einfach. Sprecht mit den Leuten im Laden, die ihr zufällig auf der Straße oder im Bus trefft, mit denen im Hostel usw. – irgendjemand kann immer weiterhelfen und sprecht natürlich mit den Mitarbeitern vor Ort. Die sind super kompetent und haben eigentlich immer sofort eine Lösung.